Hammer-Entdeckung bei „Bares für Rares“: Händler kämpfen um Hofbräuhaus-Erbstück!

„Bares für Rares“ am 4. November:Dieses Hofbräuhaus-Erbstück begeistert die Händler

In der Sendung vom 3. November 2025 ist Bernd Peters (68, r.) bei „Bares für Rares“ zu Gast

Am 4. November 2025 bringt Eugen Syrer (71, r.) bei „Bares für Rares“ eine besondere Rarität mit

Foto: ZDF

In der aktuellen Ausgabe gibt es bei „Bares für Rares“ wieder jede Menge besonderer Raritäten mit spannenden Herkunftsgeschichten.

BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt Ihnen außerdem, welche weiteren Raritäten am Dienstag, dem 4. November 2025 versteigert werden.

Das ist das Highlight der heutigen Folge

Eugen Syrer (71) aus München hatte ein ungewöhnliches Erbstück dabei, das im „Bares für Rares“-Händlerraum die Expertise knackte. Das unscheinbare Objekt, ein Souvenir vom Königlichen Hofbräuhaus, war ein Geschenk seines Vaters aus den 70er- oder 80er-Jahren. Über Jahrzehnte lagerte es in einer Schublade, bevor Eugen es zufällig wiederentdeckte und sich dachte: Das ist was Rares!

Experte Detlev Kümmel (57) nahm das aufklappbare Prospekt unter die Lupe. Es handelt sich um ein Panorama und Geschichtsführer des Hofbräuhauses München, das auf 1900 datiert wird. Es zeigt Innenansichten, das Münchner Panorama und erzählt die Geschichte des 1589 von Wilhelm V. gegründeten Brauhauses.

Besonders waren das geschützte Markenzeichen „HB“ und das Deutsche Reichs-Gebrauchsmuster. So war auch die genaue zeitliche Einordnung möglich. Trotz seines abgegriffenen und an manchen Stellen geklebten Zustands war es vollständig und ein wahres Zeugnis der Zeit.

Nahansicht des Hofbräuhaus-Souvenirs von 1900

Nahansicht des Hofbräuhaus-Souvenirs von 1900

Foto: ZDF

Verkäufer Eugen erhoffte sich für sein Fundstück 50 Euro. Detlev Kümmel schätzte den Wert des historischen Souvenirs auf 80 bis 100 Euro, was bereits eine schöne Überraschung für den Verkäufer war. Im Händlerraum löste das kleine, aber charmante Objekt einen überraschend lebhaften Bieterwettstreit aus.

Die Gebote begannen bei 50 Euro und stiegen schnell an. Den Zuschlag erhielt schließlich Händlerin Liza Kielon (30) für stolze 110 Euro. Und weil der Verkauf die Erwartungen übertraf, plant Eugen, damit mit seiner Frau ins Hofbräuhaus zum Essen zu gehen.

Alle weiteren Raritäten vom 4. November 2025

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute, dem 4. November 2025, und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu war:

  • Schmuckset (Collier, Ohrhänger, Ring): Armin und Anja Fischer aus Regensburg brachten ein funkelndes Schmuckset ihrer Oma mit, das aus einem Collier, Ohrhängern und einem Ring besteht. Obwohl Experte Patrick Lessmann einige Diskrepanzen zu den beiliegenden Zertifikaten bezüglich Karatgewicht und Schliffart feststellte, war der Gesamtzustand gut. Expertenschätzung: 2.400 bis 2.500 Euro.
  • Zuckerschale und Sahnekännchen: Heike Colditz und Heiko Grube, ein Uhrmacher-Ehepaar aus Schneverdingen, verkauften ein Set aus Zuckerschale und Sahnekännchen. Die 750er-Silberobjekte im Neoklassizismus-Stil stammen aus den Jahren 1876 bis 1884 und wurden von der Bremer Silberwarenmanufaktur Koch & Bergfeld gefertigt. Expertin Dr. Bianca Berding (48) taxierte den Wert auf 350 bis 450 Euro.
  • Echthaar-Armband: Sven Herlitz und Isabell Unrein aus Lichtenfels brachten ein seltenes Echthaar-Armband aus der Biedermeierzeit mit. Das filigran geflochtene Armband aus brünettem Haar mit Goldmonturen und einem Amethyst-Kastenschloss stammte von Isabells Urgroßmutter und trug die Jahreszahl 1836 sowie das Monogramm „TS“. Patrick Lessmann schätzte das seltene Stück auf 300 Euro.
  • Steiff-Pinguin „King Peng“: Jens Kuhlmann präsentierte einen alten Steiff-Pinguin aus den Jahren 1931 bis 1936. Der 15 Zentimeter große Pinguin war ein Erbstück seiner Oma und wurde von Jens als Kind genutzt, weshalb der Mohair-Plüsch stark abgenutzt war. Experte Detlev Kümmel erklärte, dass der Pinguin im Bestzustand 2.000 bis 2.500 Euro wert wäre, schätzte ihn aber in diesem Zustand auf 300 bis 400 Euro.
  • Gravitationsuhr von Dent: Dr. Volkmar Sauer brachte eine sogenannte „Inclined-plain clock“ von Dent mit. Die limitierte Auflage von 500 Stück (dies war Nr. 376) stammt von der Firma, die auch die Uhr im Big Ben in London gebaut hat. Trotz einiger Laufspuren war die Uhr funktionstüchtig. Expertin Dr. Bianca Berding schätzte den Wert auf 500 bis 800 Euro.

Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.

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