„Mordfall Fabian: Drei Zeugen belasten die Verdächtige schwer! Zeigen sie den wahren Täter?
Mordfall Fabian: Drei Zeugen belasten die Verdächtige schwer – lenken sie den Blick auf den wahren Täter?
Essen – Im mysteriösen Mordfall rund um den 27-jährigen Fabian K. gibt es eine neue dramatische Wendung. Gleich drei unabhängige Zeugen sind nun an die Öffentlichkeit gegangen – und ihre Aussagen könnten den gesamten Ermittlungsstand ins Wanken bringen.
Die Verdächtige Gina H., die seit Wochen im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, gerät dadurch stärker unter Druck als je zuvor. Doch gleichzeitig werfen die neuen Hinweise eine entscheidende Frage auf: Weisen die Zeugen in Wirklichkeit auf einen ganz anderen Täter hin?
Zeuge 1: „Ihr Verhalten war seltsam – wir haben uns sofort gewundert“
Der erste Zeuge, ein Anwohner, berichtet, er habe Gina H. am Abend des Verbrechens in der Nähe des Parks gesehen, wo später Fabians Leiche gefunden wurde.
„Sie wirkte nervös, lief immer wieder denselben Weg ab. Wir haben uns gewundert, was sie da macht“,
erklärt der Mann gegenüber Reportern.
Seine Beobachtung steht im krassen Widerspruch zu Gina H.s ursprünglicher Aussage, sie habe den gesamten Abend zu Hause verbracht.
Zeugin 2: „Ich habe jemanden schreien hören – und sie kam kurz darauf aus dem Gebüsch“
Eine zweite Zeugin, die nur anonym sprechen wollte, beschreibt eine angsteinflößende Szene.
„Ich hörte einen heftigen Streit, jemand schrie laut. Wenige Minuten später sah ich Gina aus einem Gebüsch kommen.“
Ob die Schreie von Fabian stammten, ist bislang ungeklärt. Doch die zeitliche Nähe belastet Gina zusätzlich.
Zeuge 3: „Sie hatte Blut an der Kleidung – wenigstens sah es so aus“
Ein dritter Zeuge behauptet sogar, er habe bei Gina H. auffällige Flecken an der Jacke bemerkt.
„Es sah nach Blut aus, aber ich war mir nicht sicher. Trotzdem fand ich es merkwürdig.“
Die Polizei wollte diese Aussage bislang nicht kommentieren und verweist auf laufende Untersuchungen.
Ermittler unter Druck – wird die falsche Person beschuldigt?
Offiziell gilt Gina H. weiterhin als Hauptverdächtige, doch hinter den Kulissen soll es erhebliche Zweifel geben. Einige Spuren am Tatort stimmen nicht mit ihrem Bewegungsprofil überein.
Interne Quellen berichten außerdem, dass die Ermittler einen weiteren Mann im Visier haben – jemanden, der Fabian kannte, aber bisher von der Öffentlichkeit kaum beachtet wurde.
Familie von Fabian fordert Klarheit
Fabians Angehörige zeigen sich frustriert über widersprüchliche Aussagen und fehlende Fortschritte.
„Wir wollen endlich wissen, was wirklich passiert ist“,
sagte Fabians Mutter.
„Es fühlt sich an, als würde man im Dunkeln tappen.“
Was geschah in der Tatnacht wirklich?
Die drei Zeugenaussagen sorgen sowohl für Druck als auch für Verwirrung. Während sie Gina schwer belasten, legen einige Details nahe, dass die Spur möglicherweise in eine völlig andere Richtung führen könnte.
Die Polizei kündigte an, weitere Zeugen zu befragen und Videomaterial aus umliegenden Straßen erneut auszuwerten.
Fazit
Der Mordfall Fabian bleibt eines der rätselhaftesten Verbrechen der letzten Monate. Drei Zeugen bringen neue Dynamik in die Ermittlungen – doch ob sie die Wahrheit ans Licht bringen oder lediglich für zusätzliche Unruhe sorgen, ist unklar.
Eines jedoch steht fest: Die Frage nach dem wirklichen Täter ist offener denn je.
Mordfall Fabian: Drei Zeugen belasten Verdächtige schwer – „Haben uns gewundert“
Die Tatverdächtige im Fall des getöteten Fabian (8) aus Güstrow sitzt weiter in U-Haft. Aussagen mehrerer mutmaßlicher Zeugen bringen neue Details ans Licht.
Güstrow – Beinahe zwei Monate sind seit dem 10. Oktober vergangen. Dem Tag, an dem der achtjährige Fabian aus Güstrow den Ermittlern zufolge gewaltsam zu Tode kam und sein lebloser Körper verscharrt und verbrannt wurde. Eine Frau aus dem Raum Güstrow südlich von Rostock sitzt seit Anfang November unter dringendem Mordverdacht in Untersuchungshaft. Medienberichten zufolge soll es sich um die Ex-Freundin von Fabians Vater handeln. Offiziell bestätigt wurde dies bisher nicht. Für sie gilt die Unschuldsvermutung.

Am Mittwoch (3. Dezember) bestätigte das Amtsgericht Rostock den Haftbefehl gegen die Frau. Ihr Verteidiger, Andreas Ohm, hatte zuvor einen Antrag auf Haftentlassung eingereicht. Die Haftgründe stützten sich lediglich auf Indizien, so seine Begründung, ein dringender Tatverdacht liege nicht vor. Doch was inzwischen gleich mehrere mutmaßliche Zeugen und Zeuginnen rund um Fabians Verschwinden und das Auffinden seiner Leiche berichten, wirft ein schlechtes Licht auf seine Mandantin.
Getöteter Fabian (8) aus Güstrow: Belastende Details gegen Verdächtige
Am 14. Oktober, vier Tage nachdem Fabian verschwunden war, soll die ehemalige Partnerin von Fabians Vater eigenen Angaben zufolge die grausame Entdeckung gemacht haben: Sie will die Leiche des Jungen an einem Tümpel nahe Klein Upahl gefunden haben – angeblich zufällig beim Gassigehen mit einer Bekannten. Doch die Aussagen einer Zeugin lassen erhebliche Zweifel an dieser Darstellung aufkommen. Bereits vor der Festnahme hatten Angehörige des Opfers einen bösen Verdacht geäußert.
Wie die Bild unter Berufung auf eine Freundin von Fabians Mutter berichtet, sei die Verdächtige gemeinsam mit einer anderen Frau nicht zufällig zum Fundort gelangt: „Sie (die Begleiterin der Verdächtigen, Anm.) sagte uns, dass das an diesem Tag anders gewesen ist. Normalerweise haben sie ihre Runden. Und an diesem Tag wurde sie abgeholt, ist dann direkt dorthin gefahren“, so die Freundin. „Da unten liegt Fabian“, habe die Verdächtige gesagt. Worauf die Begleiterin reagiert habe: „Entweder rufst du jetzt die Polizei an oder ich werde jetzt anrufen.“
Bereits vor dem Tag, an dem die Leiche des getöteten Jungen aufgefunden wurde, soll die Verdächtige Zeugen zum Fundort geführt haben, möglicherweise mit der Absicht, dort Spuren zu hinterlassen. Auf Aufforderung der Tatverdächtigen hin habe ein Zeuge mit einer Taschenlampe in das Gesicht des Leichnams geleuchtet. Die Frau soll ihm die Identität des leblosen Körpers bestätigt haben. Aus Furcht, möglicherweise selbst in Verdacht zu geraten, habe sich einer der Zeugen zunächst nicht bei der Polizei gemeldet. Er habe sich von der Verdächtigen benutzt gefühlt, berichtet der Nordkurier.
Zeuge will Fahrzeug von Verdächtiger am Tag von Fabians Verschwinden nahe dem Fundort gesichtet haben
Offiziell bestätigt wurden die mutmaßlichen Zeugenaussagen bisher nicht. Oberstaatsanwalt Harald Nowack wollte sich auf Anfrage der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media nicht zu den Ermittlungen äußern. Rechtsanwalt Ohm zufolge könnten hingegen mehrere Personen an der Tat beteiligt gewesen sein, wie er zu RTL sagte: „Es schwierig ist, eine solche Tat – jedenfalls nach Aktenlage – allein zu begehen.“ Den Verdacht, dass seine Mandantin eine Hauptrolle im Tötungsfall des kleinen Fabian gespielt haben dürfte, könnte jedoch eine weitere Zeugenaussage untermauern.
Ein Mann will am 10. Oktober, im von den Ermittlern vermuteten Zeitfenster des Verschwindens von Fabian zwischen elf und 15 Uhr, den orangefarbenen Pickup der Verdächtigen in Klein Upahl gesehen haben. Gemeinsam mit weiteren Personen habe der mutmaßliche Zeuge auf einem Acker unweit des Fundortes der Leiche Feldsteine aufgesammelt.
Während der Mittagspause gegen 13 Uhr machen die Männer die verdächtige Beobachtung. „Wir haben uns gewundert, warum sie hier lang fährt. Weiter haben wir uns da keinen Kopf gemacht“, sagt er gegenüber dem Nordkurier. Die Verdächtige selbst sei nicht zu erkennen gewesen, wohl aber ihr markantes Fahrzeug.
Erneute Suche unweit des Fundorts ergebnislos
Ob die Verdächtige zu dem Zeitpunkt auch am Steuer saß, ist also unklar. Offen ist zudem, ob die Verdächtige den leblosen Körper von Fabian mit dem Auto zum späteren Fundort transportiert hat. „Wir müssen betrachten, dass die örtlichen Verhältnisse sehr beengt sind – was den Wohnort der Beschuldigten angeht, was den späteren Fundort des Tatopfers angeht. Das sind alles keine riesigen Entfernungen. Dass da möglicherweise Zeugen das Fahrzeug der Beschuldigten wahrgenommen haben, mag sein, sehe ich aber nicht als äußerst belastendes Indiz an“, zitiert die Bild den Anwalt der Verdächtigen.
Schon zuvor hatte dieser Focus Online entgegnet: „Es gibt keinen direkten Tatnachweis und keine Tatwaffe. Die Untersuchungshaft beruht auf Indizien und mehr nicht.“ Auch eine neuerliche Suche von mehr als 22 Beamten im Gebiet des Fundortes blieb am Donnerstag ergebnislos. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Freitagmorgen (5. Dezember) mit. Ziel war es den Angaben zufolge, bislang nicht geprüfte Bereiche nach möglichen Bezugsgegenständen abzusuchen. (Quelle: Bild, Nordkurier, Focus, RTL, dpa) (jm)









